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Update! – Rock’Son! am Samstag mit Weltstar Mel Gaynor !

Am Samstag, 29.10.2016, um 18:00 Uhr findet in Sonsbeck das erste „Rock’Son!“ Konzert im Kastell statt. Nun gibt es kurz vor der Veranstaltung noch eine wichtige Änderung.

Der Schlagzeuger Dirk Brandt, der in der „Martin Engelin All Stars Band“ an den Drums eingeplant war, fällt kurzfristig aus, da er seine China-Tour verlängert. „Für den Verein Son’Kult! gab es da nur eine Alternative, es musste ein mindestens genauso guter Ersatz her!“ so der Vorsitzende, Olaf Broekmans. „Martin Engelin konnte Mel Gaynor, den Drummer der Band „SIMPLE MINDS“, gewinnen. Er wird am Samstag aus London einfliegen, um auf der Bühne des Kastells in Sonsbeck zu stehen.“

Seit Jahrzehnten führen Simple Minds, die in 2014 ihr 35-jähriges Bühnenjubiläum feierten, die Hitlisten der ganzen Welt an. Ihren Welthit „Don’t You Forget About Me“ hört man täglich im Radio. In den Achtzigern beeinflussten Simple-Minds zahlreiche Musiker, wie z.B. Peter Gabriel, mit ihrem kompakten Soundgeflecht. Aber nicht nur Simple Minds zählen auf Mel Gaynor, ebenso Elton John, Tina Turner, Robert Palmer, The Pretenders und viele andere namhafte Künstler bedienen sich dieses außergewöhnlichen Drummers, der zu den fünf besten Schlagzeugern der Welt zählt.

Karten sind noch im Vorverkauf bis Freitag, 28.10.2016, 15:00 Uhr erhältlich bei der Gemeinde Sonsbeck, beim Bücherbogen, bei Pumuckel oder an der Abendkasse.

Our special guest: Harmonie Sonsbeck/Labbeck

Auch unseren „Special Guest“ Musikverein Harmonie 1911/1921 Sonsbeck/Labbeck e.V. möchten wir gerne vorstellen. Wie sich beim Schreiben gerade herausstellt, ist das ein erhebliches Unterfangen, denn mit einer über hundertjährigen Geschichte wird recht schnell deutlich, wer hier eigentlich bei wem zu Gast ist.  Als Quelle liegt uns die Festschrift aus dem Jahre 2011 vor und schon nach dem ersten, groben Querlesen ist klar, dass „Harmonie“ Sonsbeck/Labbeck praktisch über 100 Jahre lang bei keinem wichtigen Ereignis in der Region gefehlt hat.2014-04-12-konzert-1

Man überstand zwei Kriege, diverse Währungen und trotzte mit Kreativität,  Spielfreude und der Unterstützung der Sonsbecker Bevölkerung den schweren Nachkriegszeiten. „Harmonie“ spielte bei unvorstellbar vielen Festakten – es ist praktisch unmöglich, irgendeinen öffentlichen, in den letzten 100 Jahren gebauten Ort in Sonsbeck zu betreten, bei dessen Eröffnung oder Grundsteinlegung „Harmonie“ nicht gespielt hat.

So überrascht es kaum, dass „Harmonie“ am 16. Januar 1988 auch die neu gebaute Begegnungsstätte „Kastell“ eröffnete. Die Rock’Son! Bühne ist „Harmonie“ also bestens bekannt.

Auch heute bringt sich der Verein an vielen guten Stellen ein, um Musik zu fördern oder stattfinden zu lassen. So gibt es beispielsweise ein umfangreiches Angebot für die Kinder der Sonsbecker Grundschule und ein Jugendorchester.

Als junger Verein haben wir von Son’Kult! uns sehr über die Zusage des Vereins zu unserer Rock’Son!-Veranstaltung gefreut und sind voller Vorfreude auf den 29.10.2016.

Es gibt auch noch Karten: bei der Gemeinde Sonsbeck, beim Bücherbogen, bei Pumuckel und online unter diesem Link.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Vereine „Harmonie Sonsbeck 1911“ und „Harmonie Labbeck 1921“ sich im Jahre 2011 für einen gemeinsamen Weg entschieden haben. In aller Bescheidenheit sprechen wir hier also insgesamt von einer gut zweihunderjährigen Vereinstradition. Hut ab!

 

Rock`Son! – Dirk Brand im Interview

Dirk Brand hat uns heute seine Antworten gesendet.  Vorab: es sind inzwischen über 80% der Karten verkauft. Also jetzt schnell zugreifen! VVK: Bücherbogen, Gemeinde Sonsbeck, Pumuckel und online.

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…Die ersten Fotos mit ´nem richtigen Schlagzeug gibt es bereits im Kindergartenalter!…

Son`Kult!: Wann hast Du angefangen dein Instrument zu spielen?

Dirk: Die ersten Fotos mit nem richtigen Schlagzeug gibt es bereits im Kindergartenalter! Angefangen dann mit Unterricht mit ca. 6 Jahren bei dem englischen Jazz Schlagzeuger Jimmy Sargent! So richtig die alte Schule >> erst kleine Trommel Notenlesen …… dann später am Set! Der erste Groove den ich spielen konnte war….. jo man höre und staune der Swing Rhythmus!!!

Son`Kult!: Wie oft und wie lange übst du?

Dirk: Früher habe ich sehr viel geübt! Jetzt spiele ich unheimlich viel und bereite mich sehr intensiv für meine Auftritte bei Drum-Festivals etc. vor!

Son`Kult!: Welche bekannten Musiker verehrst Du und warum?

Dirk: Es sind zu viele um sie alle zu nennen! Aber einer der immer wieder heraussticht ist Vinnie Colaiuta. Er verkörpert für mich den absoluten Allround Drummer. Er klingt egal in welcher Musikrichtung er spielt immer authentisch und Weltklasse!!!

Son`Kult!: Wer sind deine Lieblingsmusiker/Bands/CDs?

Dirk: Ebenso zu viele! Einflüsse sind aber: The Police, Tower of Power, die alten Level 42, Spyro Gyra, Miles Davies, Zappa!

Son`Kult!: Hast Du vor Auftritten Lampenfieber, wenn ja wie gehst Du damit um?

Dirk: Es kommt ein bisschen auf den Auftritt an! Aber ein bisschen schon immer! Ich finde das gehört auch dazu! Ich möchte schliesslich volle Leistung bringen und das nervös sein gehört schon ein bissl dazu 🙂 Aber die Nervosität muss man unter Kontrolle bringen können!

Son`Kult!: Vielen Dank, Dirk!

Rock`Son! – Svenja Schmidt im Interview

Svenja Schmidt´s rauchig-soulige Stimme konnten wir leider nicht bei ihrer Beantwortung unserer Fragen hören, da uns das Ganze in textlicher Form per E-Mail erreichte. Die Antworten wollen wir Euch dennoch nicht vorenthalten:

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…Wenn einem vor lauter „Perfektion“ die Kreativität verloren geht, hat man damit nichts gewonnen…

Son`Kult!: Wann hast Du angefangen dein Instrument zu spielen?

Svenja: Mit dem Klavierspielen habe ich mit ca. 8 Jahren angefangen und die Anfänge bei meiner Mutter gelernt. Mein jetziges „Hauptinstrument“, der Gesang, folgte erst viel später, so mit 17Jahren…..

Son`Kult!: Wie oft und wie lange übst du?

Svenja: Das hängt davon ab, wieviel Zeit ist und was geübt werden muss. “Technische“ Dinge und Abläufe kann (und muss man teilweise auch) üben bis der Arzt kommt. Zu viel üben kann aber auch kontraproduktiv sein. Wenn einem vor lauter „Perfektion“ die Kreativität verloren geht, hat man damit nichts gewonnen. Nobody is perfect! Und niemand muss es sein..

Son`Kult!: Welche bekannten Musiker verehrst Du und warum?

Svenja: Puh, schwere Frage … da gibt es Einige … einer meiner persönlichen Heroes ist definitiv Stevie Wonder. Der hat sooo viele geniale Songs geschrieben und ist immer seinem Bauchgefühl gefolgt und hat sich ausserdem nebenher auch immer noch politisch und gesellschaftlich engagiert. Irgendwie ist er in der Lage, Dinge einfühlsam in Musik zu verwandeln, die so manch Sehender nicht in der Lage ist wahrzunehmen.

Ansonsten hat mich auch Amy Winehouse seehr beeindruckt, berührt und inspiriert. Wirklich traurig, dass Sie nicht mehr da ist. Die unverkennbare Stimme und das Auftreten gingen wirklich durch Mark und Bein. Authentischer gehts nicht. Sie war seit lange Zeit endlich mal wieder eine wirklich grosse Persönlichkeit, die etwas zu sagen hatte mit Ihrer Musik. Schade, dass Sie den falschen Menschen begegnet und im Drogensumpf abgestürzt ist.

Son`Kult!: Wer sind deine Lieblingsmusiker/Bands/CDs?

Svenja: Stevie Wonder, Amy Winehouse, Prince, Chaka Khan, Donny Hathaway, Jamiroquai, Michael Jackson, U2, Mary J. Blige, Alicia Keys, John Legend, generell alles aus der Motown Zeit..

Son`Kult!: Hast Du vor Auftritten Lampenfieber, wenn ja wie gehst Du damit um?

Svenja: Das kommt schonmal vor, insbesondere wenn man neue eigene Songs spielt, die vorher noch keiner gehört hat und man gespannt auf die Reaktion ist. Generell sollte man sich vorher nie Gedanken machen, was alles schief gehen könnte, sondern sich darauf freuen auf alle schönen und besonderen Momente während des Gigs.

Son`Kult!: Vielen Dank, Svenja!

Noch mehr Infos zu Svenja Schmidt:

Mit ihrer warmen, rauchig-souligen Stimme in Kombination mit ihrem spielerischen Können am Fender Rhodes bzw. Yamaha Piano machte sich die YAMAHA Endorserin bisher schon durch viele Solo und Bandauftritte einen Namen.

Ihr Sound und ihre Musik sind maßgeblich geprägt von funky Grooves und der charismatischen Stimme, die irgendwo zwischen Funk, Soul und Jazz liegt.

Mit den „Stars on 45“ trat Svenja u.a. in der Sat1 Chartshow auf.

Im Januar 2012 gewann sie mit ihrer Ballade „Gonna find my way“ einen westfälischen Radiocontest und präsentiere diesen Titel zusammen mit den Bielefelder Philharmonikern beim „classic meets Pop“ Event vor 5.000 Zuschauern in der Bielefelder Seidenstickerhalle.

Mit ihrer 2006 gegründeten Band „SMITH“ tourte Svenja unter anderem durch Russland, Tschechien, Lettland, Ungarn, Österreich und die Schweiz.

2012 erschien Svenja’s erstes Soloalbum „soulchillin“.

Rock`Son! – Martin Engelien im Interview

Was für Fragen stellt man einem Musiker der u.a. zu den Gründungsmitgliedern der Klaus Lage Band zählte, deren Mega-Hit „1000 und 1 Nacht“ im Jahr 1984 den nationalen Durchbruch brachte und dann ein Platinalbum, drei Goldene Schallplatten und unzählige andere Preise einheimste? Natürlich die Fragen, die wir auch Ilenia Romano gestellt haben. Nur auf Deutsch. Pulitzer-Preise sind nicht Vereinszweck und tauchen auch nicht in unserer Satzung auf. Daher nun direkt zu Martin:

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…Klar habe ich ein Gefühl, was man hinlänglich Lampenfieber nennt…

Son`Kult!: Wann hast Du angefangen dein Instrument zu spielen?

Martin: Im zarten Alter von 13 Jahren erschien der Bass in meinem Leben. Seitdem ist er mir ein treuer Begleiter.

Son`Kult!: Wie oft und wie lange übst du?

Martin: Ich musiziere grundsätzlich lieber mit Menschen zusammen als alleine zu üben. Das macht mehr Spaß und man übt das Zusammen-Spielen. Wenn man alleine musiziert übt man das Alleine-Spielen.

Son`Kult!: Welche bekannten Musiker verehrst Du und warum?

Martin: Am Bass ist Stanley Clarke für mich der Ober-Bass-Chef. Weil er einzigartig ist!

Son`Kult!: Wer sind deine Lieblingsmusiker/Bands/CDs?

Martin: Oh Mann, sehr viele. Musiker: Stanley Clarke, Paul McCartney, John Entwistle, Louis Johnson, Ringo Starr, Carlos Santana, David Gilmour, David Bowie. Bands: Blind Faith, Rolling Stones, Pink Floyd, Tazenda, CDs: David Bowie LET’S DANCE, Michael Jackson THRILLER, Pink Floyd – DARK SIDE OF THE MOON – es gibt sooo viele…

Son`Kult!: Hast Du vor Auftritten Lampenfieber, wenn ja wie gehst Du damit um?

Martin: Klar habe ich ein Gefühl, was man hinlänglich Lampenfieber nennt. Das finde ich prickelnd und gehört zu meinem Job. Wenn das mal ausbleibt sollte ich besser aufhören Musik zu machen 😉

Son`Kult!: Vielen Dank, Martin!

Noch mehr Infos zu Martin Engelien:
Mit 13 Jahren hatte ihn bereits der Bass in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen, später kam noch der Kontrabass hinzu, seit 1982 ist jedoch der E-Bass sein Hauptinstrument und seine große Leidenschaft.

Es folgten schnell die ersten Tourneen quer durch Europa, u.a. mit Helge Schneider, Herwig Mitteregger, Toto Blanke, Jasper van’t Hof, Joachim Kühn, Charlie Mariano, Jan Akkerman, Thijs van Leer(Focus) sowie Peter Bursch’s Bröselmaschine.

Später war er auch musikalischer Leiter und Produzent der Klaus Lage Band, co-komponierte die Filmmusiken zu den beiden Schimanski Kinoerfolgen „Zahn um Zahn“ und „Zabou“ und spielte bei rund 180 Major TV Shows.

Als Produzent des bekanntesten deutschen Jazzmusikers Albert Mangelsdorff war Martin Engelien für drei CD Produktionen verantwortlich, zu denen auch das erfolgreiche Album „Listen & Lay Back“ gehört. Mit diesem Projekt tourte er als musikalischer Leiter sechs Jahre lang durch Europa und bestritt ca. 25 TV Shows.

Auf Basis einer Idee, die Backstage bei einer „Wetten, dass?…“-Show entstand, rief Martin Engelien im Jahr 1996 seine heute noch aktuelle monatliche Konzertreihe „Go Music“ ins Leben.

1999 stieg er als Bassist in Peter Maffays Rockshow Tabaluga & Lilli ein und gründete drei Jahre später sein eigenes Label A1 Records und den Flower-Town-Musik Verlag, hier produzierte und veröffentlichte er bis heute über 250 CD Produktionen verschiedenster Musiker.

2008 veröffentlichte Martin Engelien sein erstes Bass Lehrbuch.

Rock`Son! – Ilenia Romano im Interview

Einige der Musiker, die am Samstag, dem 29.10. das Kastell rocken (Karten hier erhältlich) haben uns Kurzinterviews gegeben. Hier die Fragen und Antworten mit Ilenia Romano:

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…When I sing, I also try to tell stories to the people…

Son`Kult!: When and why did you start singing?

Ilenia: I started singing professionally at the age of 18, but in reality I always wanted to sing. I am the daughter of a musician (singer and drummer of a famous sardinian band), so music has always been in my DNA. When I was a teenager, I was very shy and it passed long time to decide to let me go completely to the passion burning inside me! I just started directly on stage with my father’s band: I’ve been part of Bertas for so many years, and it’s been a great school for me! Meantime, I began to know so many musicians, and I found that I was attracted by many musical styes. So I always played in a lot of different band.

Son`Kult!: How often and for how long do you practice?

Ilenia: I started to study the techniques of singing at 16. Althrough still very young, I sacrificed a lot of my free time (and also the one dedicated to school!) practicing in breathing exercises and vocalizing. In these years, I attended many master classes and 2-d private lessons with many singers, especially jazz singers. I still study my voice, and this means for me three hours a day of exercises.

Son`Kult!: Which famous musicians do you admire? Why?

Ilenia: I admire artists who leave a mark, those that create a current and leave footprints in history. Artists who translate life into music, not worrying about the current trend but following one’s true voice: these transmite me „truth“. I am fascinated by the fact that these giants get naked to show their humanity giving to this genial clothes.

Son`Kult!: Who are your favorite musicians? Groups? CD’s?

Ilenia: It’s very difficult for me to say who are my favourite artists: I have many reference points. My first myths were The Beatles, Nirvana, Metallica: they marked my Youth. But there were songs that I always listened when I was a child, but I really didn’t know what style it was. Then, I discovered that it was SOUL: the voices of Otis Redding, Aretha Franklin, Ray Charles, Wilson Pickett, Sam Cooke, Etta James, Same & Dave, Solomon Burke, Percy Sledge…. they kidnapped my soul, and they continue to give me so much. I feel them as my roots.

But I am one who love contaminations: I think the afro-american music is my ideal laboratory. If I were to quote one of my favourite albums ever, I would say „Mingus“ by Joni Mitchell.

Son`Kult!: Do you get nervous before a performance or a competition and if yes, how do you deal with it?

Ilenia: Generally, I’m not nervous before a concert, but, instead, adrenaline and happy: I Always feel like it’s the first day, and I love to share the stage with musicians that I know, but also with new ones. I don’t live music as a competition. I’ve never been a „first lady“, rather, I feel like a football player in a team.

For me, to make music it means „give yourself“. But also share it! And the musicians which I play with, they became the best friends who I tell my secrets! And when I sing, I also try to tell stories to the people. This is my attitude, and in this spirit I’m working on my first album …. but this is another story….!

Son`Kult!: Many thanks for this!

Ilenia: It’s been a pleasure!!! See you very soon!!!