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Of Heroes and other Villains

Unsere Vorband morgen:  Fünf junge Männer aus Krefeld geben Brit-Rock seit 2013 ein neues Gesicht. Kombiniert mit Einflüssen aus zügigem Swing und sanftem Pop bietet die Band ein frisches Song-Portfolio über Sehnsüchte, Liebe, Heldengeschichten und düstere Antagonisten. Ein rockiger Anschlag an den Gitarren und eine warme Stimme am Mikrofon, die selbst den längsten Ton kraftvoll halten kann – das funktioniert. Geprägt wurde die Musik der aufstrebenden Künstler von Bands wie Kings of Leon und Sunrise Avenue bis hin zu Indie-Bands wie dem Diablo Swing Orchestra.
Sicher ist eines: Am Ende ihrer Konzerte gibt’s entweder feuchte Augen oder vom Tanzen nassgeschwitzte Shirts.

2017 machten sie das Rennen beim Kulturfreiheit-Festival, 2018 folgte ein Auftritt beim Schwingboden-Festival. Auch auf Stadtfesten oder bei musikalischen Pub-Abenden zeigten Of Heroes and other Villains ihr Können. Nächster Halt: Sonsbeck!

Wir freuen uns schon auf sie.

Rock`Son! 4, 26.10.2019, Kastell Sonsbeck, Einlass 19:00, Beginn 20:00

15.06.2017: Anne Haigis & Friends

Zu einem ganz besonderen Konzert darf Son-Kult! e.V. am 15.6.2017 erstmals in die evangelische Kirche in Sonsbeck einladen: Wir freuen uns am 15.06.2017 auf Anne Haigis & Friends. Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr. VVK 18€ – AK: 20€ – Karten ab sofort verfügbar bei Creanda, Bücherbogen und online mit einer Vorverkaufsgebühr hier. Bestellungen für Vereinsmitglieder weiterhin bei Ludger van Bebber möglich.

Titelfoto: Michael Bahr

Moden kommen und gehen. Doch es sind die besonderen, zeitlosen Dinge, die zu Recht unverrückbar im Gedächtnis haften bleiben und deshalb nie in Vergessenheit geraten. Das gilt ebenso für den Künstlerbereich. Ein besonderes Beispiel für diese Qualitätsmerkmale stellt Anne Haigis dar, die seit den achtziger Jahren für einen künstlerisch und qualitativ hohen Standard in der hiesigen Musikszene steht.


Beispiel 1

Von dem Jazzpianisten Wolfgang Dauner entdeckt, fand im Laufe ihrer Karriere eine Zusammenarbeit statt u.a. mit dem „United Rock & Jazz Ensemble“, Melissa Etheridge, Eric Burdon, Nils Lofgren, Tony Carey, Edo Zanki, Wolf Maahn und den „Harlem Gospel Singers“. Mit ihrem brandneuen Live Album „15 Companions“ im Gepäck, kombiniert die energiegeladene Sängerin einige ihrer Hits wie „Kind Der Sterne“ oder „Freundin“ mit Titeln anderer Musiker. Wie z. B. „No Man’s Land“, ein Song, den Anne bereits im Verbund mit Tony Carey und Eric Burdon mitreißend interpretierte.

Foto: Hans-Peter Wild

Die Stil-Vielfalt kommt bei einem Haigis-Konzert nie zu kurz. Mit viel Schwarz in der Stimme erkundet die Künstlerin auf „Out of the Rain“ und „We Danced“ die Ecken und Nischen des Gospel. Mit dem ihr eigenen Herzblut erschafft sie bewegende Momente, etwa wenn sie mit hemmungsloser Offenheit für „Nacht aus Glas“ ihr Innerstes nach außen kehrt. Gerade noch gefangen von der Eindringlichkeit des melancholischen Tom Waits-Klassikers „Waltzing Mathilda“ findet man sich im nächsten Moment in der rockig pulsierenden Leichtigkeit von „Life Is Wonderful“ wieder.

Anne Haigis interpretiert Musik nicht nur – sie fühlt, sie lebt sie, und dieser Umstand macht ihre Darbietung so unnachahmlich und unwiderstehlich authentisch. Mühelos schlägt sie Brücken von US-Southern Rock über Blues bis hin zu Gospel und Folk, alles Genres, mit denen Anne von jeher tief verwurzelt ist.

Seit Januar 2014 wird sie von Ina Boo an Gitarre und Piano begleitet. Ina sorgt für die stimmigen Gegenparts zu Annes 12-saitiger Gitarre. Melodiöse Soli wechseln mit treibendem Bottleneck-Blues, unterlegt von stampfenden Beats aus der Stomp Box.

Bei den Balladen erweist sie sich als einfühlsame Pianistin. Im Zusammenspiel sorgen die beiden Ladies für unter die Haut gehende Momente und mitreißende Temperamentsausbrüche.

Stil, Können und Ausstrahlung: Ein Abend mit Anne Haigis und ihrer unverwechselbaren, mal rauen, mal sanften und stets kraftvollen Stimme besitzt jene künstlerische Güteklasse, die den Zuhörern unvergesslich in Kopf und Herz haften bleibt. Und dann natürlich dieser besondere Zauber dank Annes ungezwungener, natürlicher Art: Ein Konzert mit der vielseitigen Musikerin fühlt sich nicht zuletzt deshalb auch immer an wie ein Abend unter Freunden.

Erwin Kohl – Hops gegangen – Fotos

Tatort Kastell Sonsbeck – die Premierenlesung von Erwin Kohl zu seinem neuen Niederrheinkrimi „Hops gegangen“ hat uns und gut 300 Zuschauer hellauf begeistert! Zusammen mit der Glam Rock Band „Glam Bam“ war es einer dieser Abende, die irgendwie viel zu schnell vorbei sind. Spannende Buchpassagen und gute Musik wurden abwechselnd vom Publikum gefeiert. Erwin Kohl nahm sich hinterher noch viel Zeit, um seinen Lesern die Bücher zu signieren.

Rock`Son! – Martin Engelien im Interview

Was für Fragen stellt man einem Musiker der u.a. zu den Gründungsmitgliedern der Klaus Lage Band zählte, deren Mega-Hit „1000 und 1 Nacht“ im Jahr 1984 den nationalen Durchbruch brachte und dann ein Platinalbum, drei Goldene Schallplatten und unzählige andere Preise einheimste? Natürlich die Fragen, die wir auch Ilenia Romano gestellt haben. Nur auf Deutsch. Pulitzer-Preise sind nicht Vereinszweck und tauchen auch nicht in unserer Satzung auf. Daher nun direkt zu Martin:

Martin_1

…Klar habe ich ein Gefühl, was man hinlänglich Lampenfieber nennt…

Son`Kult!: Wann hast Du angefangen dein Instrument zu spielen?

Martin: Im zarten Alter von 13 Jahren erschien der Bass in meinem Leben. Seitdem ist er mir ein treuer Begleiter.

Son`Kult!: Wie oft und wie lange übst du?

Martin: Ich musiziere grundsätzlich lieber mit Menschen zusammen als alleine zu üben. Das macht mehr Spaß und man übt das Zusammen-Spielen. Wenn man alleine musiziert übt man das Alleine-Spielen.

Son`Kult!: Welche bekannten Musiker verehrst Du und warum?

Martin: Am Bass ist Stanley Clarke für mich der Ober-Bass-Chef. Weil er einzigartig ist!

Son`Kult!: Wer sind deine Lieblingsmusiker/Bands/CDs?

Martin: Oh Mann, sehr viele. Musiker: Stanley Clarke, Paul McCartney, John Entwistle, Louis Johnson, Ringo Starr, Carlos Santana, David Gilmour, David Bowie. Bands: Blind Faith, Rolling Stones, Pink Floyd, Tazenda, CDs: David Bowie LET’S DANCE, Michael Jackson THRILLER, Pink Floyd – DARK SIDE OF THE MOON – es gibt sooo viele…

Son`Kult!: Hast Du vor Auftritten Lampenfieber, wenn ja wie gehst Du damit um?

Martin: Klar habe ich ein Gefühl, was man hinlänglich Lampenfieber nennt. Das finde ich prickelnd und gehört zu meinem Job. Wenn das mal ausbleibt sollte ich besser aufhören Musik zu machen 😉

Son`Kult!: Vielen Dank, Martin!

Noch mehr Infos zu Martin Engelien:
Mit 13 Jahren hatte ihn bereits der Bass in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen, später kam noch der Kontrabass hinzu, seit 1982 ist jedoch der E-Bass sein Hauptinstrument und seine große Leidenschaft.

Es folgten schnell die ersten Tourneen quer durch Europa, u.a. mit Helge Schneider, Herwig Mitteregger, Toto Blanke, Jasper van’t Hof, Joachim Kühn, Charlie Mariano, Jan Akkerman, Thijs van Leer(Focus) sowie Peter Bursch’s Bröselmaschine.

Später war er auch musikalischer Leiter und Produzent der Klaus Lage Band, co-komponierte die Filmmusiken zu den beiden Schimanski Kinoerfolgen „Zahn um Zahn“ und „Zabou“ und spielte bei rund 180 Major TV Shows.

Als Produzent des bekanntesten deutschen Jazzmusikers Albert Mangelsdorff war Martin Engelien für drei CD Produktionen verantwortlich, zu denen auch das erfolgreiche Album „Listen & Lay Back“ gehört. Mit diesem Projekt tourte er als musikalischer Leiter sechs Jahre lang durch Europa und bestritt ca. 25 TV Shows.

Auf Basis einer Idee, die Backstage bei einer „Wetten, dass?…“-Show entstand, rief Martin Engelien im Jahr 1996 seine heute noch aktuelle monatliche Konzertreihe „Go Music“ ins Leben.

1999 stieg er als Bassist in Peter Maffays Rockshow Tabaluga & Lilli ein und gründete drei Jahre später sein eigenes Label A1 Records und den Flower-Town-Musik Verlag, hier produzierte und veröffentlichte er bis heute über 250 CD Produktionen verschiedenster Musiker.

2008 veröffentlichte Martin Engelien sein erstes Bass Lehrbuch.